Tagträume
Tanztheater für ALLE
Eine wunderbare Reise in die Welten die in unseren Köpfen schlummern
Vorstellungen im November 2026:
Mo 16.11.26 um 11:00 im Pelkovenschlössl (Moosach)
Di 17.11.26 um 10:00 im Pepper Theater (Neuperlach)
Di 24.11.26 um 9:00 im Ubo9 (Aubing)
Konzentrier Dich! Bleib bei der Sache!
Je mehr wir in den Alltag eingespannt sind, desto schwerer fällt es uns, die Gedanken frei schweifen zu lassen. Aber wo bist Du, wenn Du aus dem Fenster schaust und träumst?
Mit Tanz, Spiel und Musik erzählt »Tagträume« von der wichtigen Fähigkeit, in Traumwelten einzutauchen, um unvermutet und erholt wieder in der Wirklichkeit zu landen.
Die Tänzerinnen begeben sich auf eine Entdeckungsreise und erkunden mit Neugier, Mut und Feingefühl die Grenzen zwischen den Welten, in denen alle Menschen Schlupfwinkel brauchen.
„Sie, die bei Tage träumen, haben Kenntnis von manchen Dingen, welche denen entgehen, die nur bei Nacht zu träumen pflegen.“
Edgar Allen Poe
Mit Mitteln von Tanz und Ton erzählt "Tagträume" von der wichtigen Fähigkeit der Kinder in alternative Realitäten einzutauchen, sich in ihnen zu verlieren und erholt wieder in der allgemein verbindlichen Realität aufzutauchen.
Sabine Karb und Barbara Galli begeben sich tänzerisch auf Entdeckungsreise und erkundet mit Mut, Spaß und Feingefühl die Grenzen zwischen den Welten, in denen auch Erwachsene Schlupfwinkel brauchen:
Je mehr man in den Alltag eingespannt ist, desto schwerer fällt es, die Gedanken frei schweifen zu lassen. Selbst auf dem Weg zur Arbeit, beim Hundespaziergang oder beim Putzen schwimmen wir, getrieben vom allgegenwärtigen Smartphone, im Informationsfluss. Aber manchmal erwischt es auch die Großen: Wenn wir müde sind oder in einem langen Meeting sitzen, dann schweifen unsere Gedanken ab. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die Kinder und Erwachsenen in eine andere Welt ziehen. Ein Geräusch, ein Wort, eine Bewegung löst eine Assoziationskette aus. Wer weiß, wohin sie einen führt? Dieses Assoziieren ist eine der wichtigsten Grundlage für alles künstlerische und kreative Denken und Schaffen.
Obwohl Wissenschaftler davon ausgehen, dass wir etwa 50 Prozent der wachen Zeit gedanklich nicht im Hier und Jetzt verbringen, ärgern wir uns über die "ungenutzte" Zeit oder vermeintlich verpasste Momente. Denn Tagträumen ist negativ besetzt. Wir versuchen also unser Bestes, um bei der Sache zu bleiben und bringen dies auch unseren Kindern bei: „Mach erst deine Hausaufgaben, dann kannst du raus spielen.“ Oder später: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Warum nicht beides gleichzeitig?
Der Pädagoge und Mitbegründer des Londoner Institute of Imagination Tom Doust betont die Bedeutung und die Kraft der Tagträume. „Die besten Ideen entstehen, wenn wir unseren Gedanken freien Lauf lassen. Unsere Vorstellungskraft wird gestärkt, so dass wir widerstandsfähiger werden und besser auf die sich schnell verändernde Welt reagieren können.“
In "Tagträume" geht es um leise und oft unbemerkte Fluchten. Um Rettungsinseln im Alltag.
Ensemble und Infos:
Idee: Sabine Karb
Choreografie, Spiel und Tanz: Barbara Galli-Jescheck, Sabine Karb
Regie, Dramaturgie: Barbara Galli-Jescheck, Sabine Karb, Philipp Jescheck, Johannes Sternagel
Bühne: Johannes Sternagel
Musik: Philipp Jescheck
(Schul-)Buchungen: Kontakt